Silvester

Datum
Jahr
Name
Art
Regionen
KW
Urlaub?
31. Dezember
2016
Samstag
Silvester
nicht ges.
landesweit
52
31. Dezember
2017
Sonntag
Silvester
nicht ges.
landesweit
52
31. Dezember
2018
Montag
Silvester
nicht ges.
landesweit
01
31. Dezember
2019
Dienstag
Silvester
nicht ges.
landesweit
01
31. Dezember
2020
Donnerstag
Silvester
nicht ges.
landesweit
53
31. Dezember
2021
Freitag
Silvester
nicht ges.
landesweit
52
31. Dezember
2022
Samstag
Silvester
nicht ges.
landesweit
52
Silvester 2017
Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
48    123
4945678910
5011121314151617
5118192021222324
5225262728293031
2018
Dezember 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
48     12
493456789
5010111213141516
5117181920212223
5224252627282930
0131      
2019
Dezember 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
48      1
492345678
509101112131415
5116171819202122
5223242526272829
013031     
2020
Dezember 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
49 123456
5078910111213
5114151617181920
5221222324252627
5328293031   

Feiertage vor und nach Silvester 2017

Heiligabend24.12.2017
1. Weihnachtsfeiertag25.12.2017
2. Weihnachtsfeiertag26.12.2017
Silvester31.12.2017
Neujahr01.01.2018
Heilige Drei Könige06.01.2018
Weiberfastnacht08.02.2018

Silvester - Ende mit Spektakel

"Silvester gießen wir Blei!" - so besang schon Marius Müller-Westernhagen 1978 einen der verbreiteten Bräuche an diesem letzten Tag des Jahres, der in Kontrast zum Neujahrstag in vielen Gegenden auch Altjahr oder ähnlich genannt wird.

Belegt ist die Sitte, am Jahresende ein Fest zu feiern, seit dem Jahre 153 v.C., in welchem die Römer den Beginn des neuen Jahres vom ersten März auf den ersten Januar verlegten. Auch von den Germanen sowie von weiteren Volksgruppen sind Feuerfeste oder ähnliche Veranstaltungen aus diesem Anlass überliefert.

Der Name Silvester geht zurück auf den am 31.12. 335 verstorbenen und später heiliggesprochenen Papst Silvester I. Viele Jahrhunderte nach seinem Tod, im Jahre 813, wurde dieser Tag zu seinem Namenstag erhoben und wiederum erheblich später, nämlich 1582, wurde im Rahmen der Gregorianischen Kalenderreform das Ende des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verlegt.

Seither verbinden große Teile Europas seinen Namen mit diesem alljährlichen Fest zum Ausklang des alten Jahres. In anderen Volksgruppen hingegen trägt es hingegen auch abweichende Bezeichnungen wie beispielsweise "New Year's Eve" (Neujahrsabend) im englischen Sprachraum.

Neben dem eingangs erwähnten Bleigießen haben sich im Laufe der Zeit etliche Rituale eingebürgert, die jedes Jahr aufs Neue zelebriert werden. Wer kennt sie nicht, die vielen kleinen Talismane wie Glückspfennige (akut vom Aussterben bedroht), Hufeisen, Kleeblätter oder Marzipanschweinchen? Äpfel werden in Honig getränkt, um das neue Jahr zu versüßen und Brotorakel sollen auf lustige Weise die Zukunft deuten. Und wer hat nicht schon einmal gute Vorsätze gehegt?

In der deutschen Fernsehlandschaft haben sich in den letzten Jahren zwei Kultsendungen etabliert, die aus dem Tagesablauf nicht mehr wegzudenken sind. Zum einen handelt es sich dabei um ein Bühnenstück, das im Grunde mit Silvester überhaupt nichts zu tun hat, nämlich um das skurrile "Dinner For One", bei dem eigentlich ein 90. Geburtstag gefeiert wird. Die zweite Erfolgswiederholung mit dem Namen "Silvesterpunsch" ist eine Folge der Serie "Ein Herz und eine Seele" mit dem sogenannten Ekel Alfred.

Gegessen wird an diesem Abend gemäß jeweiliger regionaler Tradition. Das kann ein Karpfen sein, Bratwurst mit Kartoffelsalat, Toast Hawaii oder Pastete. Gern wird in größeren Runden auch ein Fondue oder Raclette ausgerichtet.

In keinem Jahr fehlen dürfen aber natürlich die beiden wichtigsten Bräuche, nämlich das Anstoßen mit einem Glas Sekt um Mitternacht und die Begrüßung des neuen Jahres mit Böllern und Feuerwerk. Und wem das bloße Abfeuern der bunten Raketen zu langweilig ist, der schreibe seine Wünsche für das kommende Jahr doch einfach auf die Hülle und schicke sie mit in den nächtlichen Himmel!