Karsamstag in Deutschland

Datum
Jahr
Name
Art
Regionen
KW
Urlaub?
26. März
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
12
15. April
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
15
31. März
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
13
20. April
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
16
11. April
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
15
03. April
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
13
16. April
Samstag
Karsamstag
nicht ges.
landesweit
15
Karsamstag 2017
April 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
13     12
143456789
1510111213141516
1617181920212223
1724252627282930
2018
März 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
09   1234
10567891011
1112131415161718
1219202122232425
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2019
April 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
141234567
15891011121314
1615161718192021
1722232425262728
182930     
2020
April 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
14  12345
156789101112
1613141516171819
1720212223242526
1827282930   

Feiertage vor und nach Karsamstag 2018 Deutschland

Sommerzeitbeginn25.03.2018
Gründonnerstag29.03.2018
Karfreitag30.03.2018
Karsamstag31.03.2018
Ostersonntag01.04.2018
Ostermontag02.04.2018
Walpurgisnacht30.04.2018

Der Karsamstag - Stiller Teil der Karwoche

Ist von Ostern die Rede, so denken wir dabei in erster Linie an die bedeutendsten Tage in dieser Zeit. Neben dem Gründonnerstag, an welchem des letzten Abendmahles Jesu gedacht wird, handelt es sich dabei natürlich um den Karfreitag, der Tag der Kreuzigung Christus sowie an seine Auferstehung in der Nacht zum Ostersonntag.

Nun heißt diese Zeit jedoch Karwoche und umfasst insgesamt sieben Tage. Das Wort Kar wurde abgeleitet aus dem Altdeutschen „Kara“ und bedeutet Trauer und auch Klage. Zur Karwoche gehören die sogenannten stillen Tage Montag bis Mittwoch, an denen keine besonderen Feierlichkeiten stattfinden. Die eigentlichen Kartage jedoch sind die letzten drei vor Ostern, und einer davon – nicht der geringste – ist der Karsamstag.

Großenteils weniger beachtet, fristet er abseits der Hochfeierlichkeiten an Karfreitag und zu Ostersonntag ein bescheidenes Dasein. Dabei markiert er nicht nur das Ende der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern: Es ist auch der Tag, an welchem der Erlöser offiziell für tot erklärt wurde und der somit das Ende der Hoffnungen auf Rettung für alle, die an ihn glaubten, widerspiegelt.

Der Karsamstag ist daher ein Tag der Ruhe und des stillen Gebets. Ein Moment der inneren Einkehr, ohne Gottesdienst - und in allen Katholischen Kirchen auch ohne Geläut, denn als Ausdruck der Betroffenheit über das Schicksal und Leid von Jesus Christus schweigen die Glocken in der Zeit zwischen dem Gloria am Gründonnerstag und dem Gloria in der Osternacht.

Ja, selbst Blumen und Kerzen sucht man vergebens in den Kirchen, die Altäre sind Ihres Altartuches entblößt und zeigen symbolisch den nackten Stein. Messen finden mit Ausnahme der Karmette, einer Trauermette, und manchmal auch einer Kreuzwegandacht nicht statt.

Es können zudem keine mit Festfreude verbundenen Sakramente wie etwa die Eucharistie (Abendmahl) gefeiert werden. Lediglich Bußsakrament und Krankensalbung werden gespendet, und auch die heilige Kommunion darf an diesem Tage nur als Sterbekommunion, also als Wegzehrung, empfangen werden.

Wir gedenken in dieser Zeit vor dem höchsten christlichen Feiertag inhaltlich der Totenwache am Grabe Jesu, denn selbiger ist dem Glaubensbekenntnis zufolge hinabgestiegen in das Reich der Toten. Wir nehmen ebenso Anteil am Schicksal seiner Jünger, welche sich aus Furcht, ihrem Heiland zu folgen, vor der Obrigkeit versteckten.

Es ist jedoch auch ein Tag des Abschließens mit der Vergangenheit. Jedes Ende beinhaltet die Saat für einen neuen Anfang – was geschehen ist, muss akzeptiert und neue Wege müssen gefunden werden. Die Hoffnung auf bessere Zeiten bricht sich allmählich Bahn und wird, wie sich bald zeigt, nicht enttäuscht werden.

Denn am Ende des Karsamstages versammeln sich die Menschen, um den Beginn der Osternacht gemeinsam zu verbringen. Denn allen Bemühungen der Grabwächter zum Trotz: Christus ist auferstanden. Halleluja!