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Reformationstag

Reformationstag: ist gesetzlicher Feiertag in folgenden Bundesländern:
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

... und ein stiller Feiertag.
Reformationstag 2013: Donnerstag, den 31.10.2013
Reformationstag 2014: Freitag, den 31.10.2014
Reformationstag 2015: Samstag, den 31.10.2015
Reformationstag 2016: Montag, den 31.10.2016
Reformationstag 2017: Dienstag, den 31.10.2017
Reformationstag 2018: Mittwoch, den 31.10.2018

Feiertage 2014 | nächster Feiertag: Allerheiligen

Reformationstag 2014 2015 2016
Oktober 2014
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Oktober 2015
Mo Di Mi Do Fr Sa So
40   1234
41567891011
4212131415161718
4319202122232425
44262728293031 
Oktober 2016
Mo Di Mi Do Fr Sa So
39     12
403456789
4110111213141516
4217181920212223
4324252627282930
4431      

Der Reformationstag

Der Reformationstag, welcher am 31. Oktober gefeiert wird, also einen Tag vor Allerheiligen zählt zu den Feiertagen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.
Den Anfang setzte Martin Luther, als er am 31. Oktober 1517 seine Thesen an seine Lehrer verschickt hat, in welchen er die Praxis des Ablasshandels anprangerte und zur Behebung der Missstände aufrufen wollte und so in gewisser Weise die Reformation in Gang gesetzt hat, durch welche viele Menschen heute zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde gehören.

Doch im eigentlichen Sinne wird der Reformationstag gefeiert, um die Legende aufrecht zu erhalten, dass Martin Luther seine 95 Thesen zum Ablass mit lauten und schallenden Hammerschlägen, welche durch ganz Europa hallten, an die Schlosskirche in Wittenberg dies ist zwar geschichtlich nicht definitiv gesichert, jedoch hatten die Thesen von Luther eine so starke Wirkung auf die Menschen, dass sie bis heute seine Taten nicht vergessen haben und deshalb auch den 31. Oktober feiern. Das Bild von Luther, wie er mit dem Hammer die Thesen an die Kirche schlug ging um die Welt und wurde zum Symbol der Reformation.

So war es ein Schock für viele Menschen, als der katholische Lutherforscher Erwin Iserloh 1961 behauptete, der Thesenanschlag hätte so nicht stattgefunden, da Luther mit einer solchen Tat die Vorgesetzten der Kirche stark provoziert hätte und das läge nicht in der Natur Luthers, da dieser Missstände vermeiden und nicht hervorrufen wollte.

Das wichtigste aber bleiben die Thesen Luthers, welche die Menschen überzeugt haben.

Der Reformationstag zählt in vielen Bundesländern zwar nicht zu den staatlichen Feiertagen, jedoch finden in vielen Gemeinden Gottesdienste statt, welche die Gläubigen in Gedenken an Martin Luther zusammenbringen, um sich an die Motive Luthers und ihren eigenen christlichen Ursprung zu erinnern.

Martin Luther, welcher ein Augustinermöch war, wollte die Kirche zur neu besinnen und sie so zu ihrem eigentlichen Ursprung zurückführen, nämlich zu der Botschaft des Neuen Testaments. Für Luther war es unbeschreiblich wichtig im Namen Gottes zu predigen und das Wort Gottes zu verbreiten und das in seiner Landessprache, doch die mittelalterliche Kirche unter der Leitung des Papstes wollte einer Reform nicht zustimmen und so kam es zunächst zu der Kirchenspaltung in römisch-katholiche und evangelisch-lutherische Kirche. Diese Spaltung lag nicht im Interesse Luthers, da es auch nicht im Interesse Gottes sein konnte, da Gott die Menschen in einer Gemeinschaft will und nicht als zwei gespaltene Mächte.

Doch der Prozess ließ sich nicht mehr stoppen und so ernannte Johann Georg der Zweite 1667 den Tag des Thesenanschlages zum Reformationstag und legte ihn auf den 31. Oktober.

Doch bevor es zu diesem Tag als dem offiziellen Reformationstag kam wurde der Thesenanschlag zuvor an Martin Luthers Geburtstag also dem 10. November und an seinem Todestag dem 18. Februar, sowie am 25. Juni, dem Tag der Übergabe der Confessio Augustana gefeiert.