Totensonntag

Datum
Jahr
Name
Art
Regionen
KW
Urlaub?
20. November
2016
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
46
26. November
2017
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
47
25. November
2018
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
47
24. November
2019
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
47
22. November
2020
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
47
21. November
2021
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
46
20. November
2022
Sonntag
Totensonntag
nicht ges.
landesweit
46
Totensonntag 2017
November 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
44  12345
456789101112
4613141516171819
4720212223242526
4827282930   
2018
November 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
44   1234
45567891011
4612131415161718
4719202122232425
482627282930  
2019
November 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
44    123
4545678910
4611121314151617
4718192021222324
48252627282930 
2020
November 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
44      1
452345678
469101112131415
4716171819202122
4823242526272829
4930      

Feiertage vor und nach Totensonntag 2017

Martinstag11.11.2017
Volkstrauertag19.11.2017
Buß- und Bettag22.11.2017
Totensonntag26.11.2017
Winteranfang meteorologisch01.12.2017
1. Advent03.12.2017
Barbara04.12.2017

Totensonntag - Tag der vielen Bedeutungen

Während die Katholische Kirche zum Andenken an die Verstorbenen den Feiertag Allerseelen im Programm führt, lehnte die Reformation einen speziellen Totengedenktag zunächst ab. Sie verwies dabei auf das Evangelium des Matthäus 8,22, in welchem zu lesen ist: "Lasset die Toten ihre Toten begraben."

Im Kirchenvolke aber bestand der Wunsch nach einem Trauertage für die Toten fort, und so bestimmte die Brandenburger Kirchenordnung im Jahre 1540, den letzten Sonntag vor Advent dem Zwecke dieses Gedenkens zu eröffnen.

Wesentlich später erst, nämlich 1816, erhob der preußische König diesen Sonntag in den Rang eines Gedenktages. Dazu sollen ihn verschiedene Gründe bewegt haben - kolportiert werden etwa Trauer um seine verstorbene Gemahlin, die Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz oder die Opfer der Befreiungskriege im Kampf gegen Napoleon Bonaparte, aber auch das generelle Fehlen eine solchen Gedenktages im protestantischen Kirchenjahr.

Insofern blieb seine Einführung nicht frei von Vorbehalten und der Tag trägt daher viele verschiedene Namen. Im kirchlichen Sprachgebrauch wird er als "Gedenktag der Entschlafenen" bezeichnet, der uns daran erinnern soll, woher wir kommen und wohin wir gehen. Er ist aber auch bekannt als "Ewigkeitssonntag", der uns noch Lebenden Trost vor dem Sterben spenden soll.

Des Weiteren spricht man vom Tag des Jüngsten Gerichts, da der Sonntag vor dem Advent zugleich der letzte Tag des Kirchenjahres ist und uns mahnen soll, dass für jeden der letzte Tag im Leben unweigerlich kommen wird, denn: "Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens." Erst in jüngerer Zeit setzte sich der Terminus "Totensonntag" in den Kalendern durch, der die äußerste erkennbare Grenze unseres Lebens markiert.

Die Katholische Kirche hingegen beging früher, im altkatholischen Kalender, den "Sonntag des wiederkehrenden Herrn". Papst Pius XI. setzte im Heiligen Jahr 1925 das Christkönigsfest ein, welches bis zum II. Vatikanischen Konzil noch am letzten Oktobersonntag begangen wurde. Erst seit 1962 erfolgte eine Angleichung an den uns heute bekannten Totensonntagstermin.

Das Christkönigsfest selbst dient zur Erinnerung an die Macht und Herrlichkeit Jesu Christi. Dem gläubige Katholiken wird zu diesem Anlass Ablass gewährt, sofern er mit der Gemeinde das "Jesu dulcissime, Redemptor" betet. Tut er dies nicht öffentlich, jedoch ansonsten andächtig, so wird ihm ein Teilablass zugestanden.

Üblich ist an diesem Sonntag ein Besuch des Friedhofes, um die Toten zu ehren und deren Gräber zu schmücken. In den Friedhofkapellen werden spezielle Gottesdienste für die verstorbenen Familienangehörigen abgehalten und in vielen Gemeinden werden, untermalt vom Klang der Gebetsglocke, die Namen der im ablaufenden Kirchenjahr Verstorbenen verlesen, bevor sie in die Fürbitte eingeschlossen werden.