Weiberfastnacht 2012, 2013, 2014
Schulferien, Ferien
Schulferien, Feiertage, Kalender School Holidays, Holidays, Calendar
Newsletter

Eintragen Austragen
Seite durchsuchen
schulferien auf Facebook Follow schulferien on Twitter

Ferientermine nach Bundesländern
• Baden-Württemberg • Bayern • Berlin • Brandenburg • Bremen • Hamburg • Hessen • Mecklenburg-Vorp. • Niedersachsen • NRW • Rheinland-Pfalz • Saarland • Sachsen • Sachsen-Anhalt • Schleswig-Holstein • Thüringen
Ferien in Sonderformaten
Kalender Download NEU Ferienkalender Feriendichte 2012 Ferien Mai 2012 Ferien im iCal-Format
Feiertage
Feiertage laufendes Jahr Feiertage 2012 Feiertage 2013 Feiertage 2014 Feiertage 2015
Ferienkalender nach Jahren
Schulferien 2012 Schulferien 2013 Schulferien 2014 Schulferien 2015 Übersicht: 1959 - 2011
Ferienkalender nach Schuljahren
Ferien 2011 / 2012 Ferien 2012 / 2013 Ferien 2013 / 2014 Übersicht: ab 1966/1967
Übersicht nach Ferien
Winterferien Osterferien Pfingstferien Sommerferien Herbstferien Weihnachtsferien
Ferien Ausland
Schulferien Dänemark Schulferien Frankreich Schulferien Großbritannien Schulferien Holland Schulferien Liechtenstein Schulferien Österreich Schulferien Schweiz
Jahreskalender
Kalender Kalender 2012 Kalender 2013 Kalender 2014 Kalender 2015
Sonstiges
Arbeitstage Uhrzeit Online Datum Kalenderwoche Mondkalender Namenstage Taschenrechner mobile Version -> mehr ...

Weiberfastnacht
Datum und Hintergrundinfos

Weiberfastnacht 2011: Donnerstag, den 3.3.2011
Weiberfastnacht 2012: Donnerstag, den 16.2.2012
Weiberfastnacht 2013: Donnerstag, den 7.2.2013
Weiberfastnacht 2014: Donnerstag, den 27.2.2014
Weiberfastnacht 2015: Donnerstag, den 12.2.2015
Weiberfastnacht 2016: Donnerstag, den 4.2.2016

Weiberfastnacht ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland.
Feiertage 2012 | nächster Feiertag: Rosenmontag

Weiberfastnacht gehört zum Faschingsfest.
Hier finden Sie die Daten aller weiteren Feiertage rund um Fasching, Karneval 2012, 2013, 2014



Weiberfastnacht Bedeutung

Der vor Aschermittwoch gelegene Donnerstag wird traditionell als Weiberfastnacht bezeichnet. Daneben ist dieser Tag unter anderem als Wieverfastelovend (in Köln), Altweiberfasching, Altweiberfastnacht und Fettdonnerstag (in Aachen) bekannt. Andere Regionen und Länder führen diesen Tag auch als schmutzigen (schmotziger) Donnerstag in ihrem Kalender, wobei der Begriff schmotzig für das letztmalige Schlemmen mit deftiger, fettiger Kost vor der kommenden Fastenzeit steht.

Traditionell verbindet man die Weiberfastnacht mit dem Aufbegehren der Beueler Wäscherinnen im Jahre 1823. Geschichtlich lässt sich dieser Festtag jedoch bis weit vor deren Komiteegründung 1824 zurückverfolgen. Bereits im 14. Jhd. kamen am besagten Donnerstag die Ehefrauen hoch angesehener Familien zusammen, um zu feiern und auf heitere Weise über ihr schweres Los als Gattin zu plaudern. Anfang des 18. Jhd. wurde die Weiberfastnacht als Pfaffenfastnacht bezeichnet. Hier waren es die Nonnen in den Klöstern, die sich auf verschiedene Weise einen Spaß erlaubten. Der Begriff "Mötzebestot" geht vermutlich auf die Tatsache zurück, dass sich die Nonnen Mützen auf ihre Hauben setzten, die sie sich während der Feierlichkeiten gegenseitig vom Kopf rissen.

Die Weiberfastnacht besitzt mittlerweile in allen Regionen mit karnevalistischen Aktivitäten einen hohen Stellenwert, vor allem jedoch im Rheinland. Der erstmals 1823 durchgeführte und als geordnet bezeichnete Straßenkarneval war ausschließlich den Männern vorbehalten. Während diese ausgelassen feierten saßen die Frauen zuhause oder gingen gewohnt ihrer Arbeit nach. Eine Gruppe von Wäscherinnen in Bonn Beul wollte sich dies nicht einfach gefallen lassen. Sie gründeten 1824 das Beueler Damenkomitee, offiziell als "Altes Damenkomitee von 1824 e. V." beschrieben. Mitglied werden durften nur "Möhnen", eine altertümliche Bezeichnung für verheiratete Frauen. Die in dieser Vereinigung Tätigen trafen sich an besagtem Donnerstag, um sich über die durch ihre Ehemänner verursachten Ungerechtigkeiten (z.B. Ehebruch, Alkoholexzesse) auszutauschen und daneben auch auf die zum Teil unzumutbar schwere Arbeit hinzuweisen. Die an den Pranger gestellten Männer waren von den Treffen ausgeschlossen, sie feierten auf den Straßen, während sie von ihren Frauen sprichwörtlich "in die Mangel" genommen wurden. Als zusätzliche Besonderheit ruhte an diesem Tag die Arbeit, es wurde keine Wäsche gewaschen.

Das Damenkomitee in Bonn Beuel hat bis heute Bestand. Seit 1958 wird jährlich eine Repräsentantin dieser Vereinigung gewählt, die den Titel"Wäscheprinzessin" trägt. In den Hochburgen des Karnevals lassen sich daneben immer noch Verhaltensweisen feststellen, die auf das Beueler Komitee zurückgeführt werden können. So sind vielfach Geschäfte und Büros an diesem Tag geschlossen, um den feiernden Menschen die Teilnahme an den Aktivitäten zu ermöglichen. Daraus entwickelt haben sich auch der Sturm des örtlichen Rathauses sowie die angezeigte "Entmannung" bzw. Entmachtung durch das Abschneiden der Krawatte beim Mann.

Während die Weiberfastnacht traditionell den Frauen gewidmet ist, zeigt sich im alemannischen Sprachraum das genaue Gegenteil. Hier ist ausnahmslos das männliche Geschlecht für die ausgelassenen Festivitäten verantwortlich.








Ferien, Kalender, Feiertage - (c) schulferien.org