Ostermontag

Datum
Jahr
Name
Art
Regionen
KW
Urlaub?
28. März
2016
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
13
LWE
17. April
2017
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
16
LWE
02. April
2018
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
14
LWE
22. April
2019
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
17
LWE
13. April
2020
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
16
LWE
05. April
2021
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
14
LWE
18. April
2022
Montag
Ostermontag
gesetzlich
landesweit
16
LWE
Ostermontag 2017
April 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
13     12
143456789
1510111213141516
1617181920212223
1724252627282930
2018
April 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
13      1
142345678
159101112131415
1616171819202122
1723242526272829
1830      
2019
April 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
141234567
15891011121314
1615161718192021
1722232425262728
182930     
2020
April 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
14  12345
156789101112
1613141516171819
1720212223242526
1827282930   

Feiertage vor und nach Ostermontag 2017

Karfreitag14.04.2017
Karsamstag15.04.2017
Ostersonntag16.04.2017
Ostermontag17.04.2017
Walpurgisnacht30.04.2017
Tag der Arbeit01.05.2017
Muttertag14.05.2017

Ostermontag

Neben dem ereignisreichen Sonntag, dem er folgt, nämlich dem Tage der Auferstehung Christi, ist der Ostermontag heute vor allem bekannt als gesetzlicher Feiertag. Eingeführt wurde er, um den werktätigen Christen zumindest an einem Arbeitstag der achttägigen Oktavwoche an Ostern, von der jeder einzelne Tag ein kirchliches Hochfest ist, den Besuch eines Festgottesdienstes zu ermöglichen.

Dementsprechend ist dieser Tag beliebt, denn die Erwachsenen haben überwiegend frei und die Kinder müssen nicht in die Schule. Weniger bekannt, jedoch nicht weniger interessant, sind die Ereignisse dieses Montags in und um Jerusalem.

Während sich die Apostel noch versammeln und über das weitere Vorgehen beraten, brechen zwei Jünger Jesu, der Überlieferung nach möglicherweise Lukas und Kleophas, von Jerusalem auf zu ihrem Heimatort Emmaus. Sie hatten von ihrem Messias die Befreiung von allem Joch erhofft und mussten mit ansehen, wie der, an den sie geglaubt hatten, zu Tode gekreuzigt wurde. Sie sind enttäuscht und niedergeschlagen und haben sich von der Gruppe der Jünger um Christus abgewandt.

Unterwegs treffen Sie einen Mann. Sie sprechen mit ihm (heute würde man wohl diskutieren sagen) und er legt ihnen die Schriften des Alten Testaments aus. Sie gehen in ein Gasthaus und essen zu Abend. Und während sie gemeinsam das Brot miteinander brechen, gab Jesus sich ihnen zu erkennen, indem er ihnen die Augen öffnet. Anschließend verschwindet er vor ihren Augen.

Unverzüglich kehren die beiden Jünger, obwohl der Tag sich bereits dem Ende zuneigt und der Weg noch weit ist, zurück nach Jerusalem, um wieder zu den übrigen Jüngern zu stoßen und ihnen sowie den dort noch immer beratschlagenden Aposteln von ihrer Erfahrung zu berichten. Als sie dort ankommen, finden sie Jesus zu ihrer Freude bereits unter ihn vor. Er öffnet ihre Herzen, sät Freude und Zuversicht unter ihnen, richtet die Gefallenen auf und überzeugt die Zweifler.

Unterdessen versucht die römische Obrigkeit, das Geschehen zu vertuschen, indem die Wächter bestochen und zu Falschaussagen angestiftet werden. Allerdings ohne Erfolg, denn hätten sie den gehabt, wüssten wir heute nichts von dieser Geschichte - und so können wir auch im dritten Jahrtausend noch Ostern begehen.

Für den Ostermontag haben sich neben den üblichen Messen lokale Bräuche entwickelt wie etwa der Emmausgang in Erinnerung an die beiden Jünger oder der Feldumgang, bei dem die Bauern, meist in Begleitung aller Haus- und Hofbewohner, das Feld mit der Wintersaat umrunden und dabei einen Rosenkranz beten.

Verbreiteter sind natürlich die in zahlreichen Städten und Gemeinden angebotenen Ostermärkte, es gibt aber auch besondere Veranstaltungen, die sich nur in bestimmten Orten oder Regionen geschichtlich bedingt entwickelt haben.

Dazu zählt zum Beispiel der Georgiritt von Traunstein, bei dem historisch geschmückte Pferde und Wagen nebst Musikkapellen in einem bunten Zug zur Ettendorfer Kirche ziehen. Beim Schwertertanz auf dem historischen Stadtplatz vertreiben Tänzer im Laufe dieses Zuges in einem symbolischen Kampf den Winter.

Andere finden Freude am Schönecker Eierlauf, der seit dem 16. Jahrhundert überliefert ist und alljährlich am Ostermontag unter historischer Kulisse ausgetragen wird. Hierbei muss ein sogenannter Raffer auf einer festgelegten Strecke insgesamt 104 Eier aufsammeln und einzeln zu einem Korb tragen. Gleichzeitig läuft sein Mitstreiter, der Läufer, eine Strecke von zusammen 7,6 Kilometer in den Nachbarort Seiwerath und zurück. Sieger ist, wer zuerst am Ziel ankommt. Wenn das keine Gaudi ist!