Palmsonntag 2012, 2013, 2014
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Palmsonntag
Datum und Hintergrundinfos

Palmsonntag 2011: Sonntag, den 17.4.2011
Palmsonntag 2012: Sonntag, den 1.4.2012
Palmsonntag 2013: Sonntag, den 24.3.2013
Palmsonntag 2014: Sonntag, den 13.4.2014
Palmsonntag 2015: Sonntag, den 29.3.2015
Palmsonntag 2016: Sonntag, den 20.3.2016

Palmsonntag ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland.
Feiertage 2012 | nächster Feiertag: Gründonnerstag

Palmsonntag gehört zum Osterfest.
Hier finden Sie die Daten aller weiteren Feiertage rund um Ostern 2012, 2013, 2014



Palmsonntag - die Ereignisse von Jerusalem

"Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe". Dieser Ausruf seiner Jünger begleitete Jesus von Nazareth auf seinem Wege vom Ölberg herab nach Jerusalem - so nachzulesen im Evangelium des Lukas 19,37 f.

Eine große Anzahl seiner Anhänger empfing ihn mit dem Ruf: "Hosanna, dem Sohne Davids - gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe".

Um dem Messias zu huldigen und als Zeichen seines Königtums bedeckten seine Anhänger den Pfad, auf dem ein Esel ihn bis zum Einzug in die Stadt trug, mit ihren Kleidern und mit Zweigen der Palme, welche seit jeher als heilig verehrt wurde und als Symbol sowohl des Sieges als auch des Lebens galt.

Jesus ritt alsdann durch das Stadttor und betrat den Tempel von Jerusalem. Als er der Geldwechsler und Händler im Vorhofe des heiligen Bodens ansichtig wurde, ergriff ihn der Zorn. Mit einer selbstgefertigten Geißel (Peitsche) jagte er sie davon und sprach: "Machet meines Vaters Haus nicht zum Kaufhaus! Steht nicht geschrieben: 'Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker?' Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!"

Diese Handlung wurde von der Obrigkeit mit einiger Sicherheit als Angriff auf ihre Autorität und natürlich ebenso als Beschneidung ihrer Einnahmequellen gewertet. Wenngleich historisch nicht unstrittig, wird von vielen hierin einer der Ursachen gesehen, die am Ende zur Kreuzigung führten.

Jene Geschehnisse trugen sich zu am Sonntag vor dem Osterfeste, welchen wir aufgrund der verwendeten Zweige heute Palmsonntag nennen und an dem wir eben dieses Einzuges gedenken. Der Tag markiert zugleich das Ende der Fastenzeit und den Beginn der Karwoche und spielt in der kirchlichen Liturgie eine nicht unbedeutende Rolle.

Die Römisch-Katholische Kirche begeht das Ereignis mit der Palmprozession zur Erinnerung an den Weg des Jesus und mit der Palmweihe, bei welcher die Zweige einer Palme oder, wenn in nördlichen Regionen nicht verfügbar, die einer Weide oder eines Haselnussstrauches durch Gebet und Besprengen mit Weihwasser gesegnet werden.

Die Evangelische Kirche gibt sich, wie zumeist, schlichter. Es wird lediglich die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem gelesen, Prozessionen und dergleichen finden nicht statt. Regional gern genutzt wird der Palmsonntag hingegen bei Protestanten als Konfirmationstag, wobei die Konfirmanden mit grünen Zweigen in die Kirchen einziehen.

Am Originalschauplatz in Jerusalem pilgern alljährlich Tausende Gläubige, angeführt von Franziskanern, vom Ölberg durch das Löwentor hindurch zur Altstadt und empfangen in der Kirche St. Anna den traditionellen Segen.








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